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Montag, 1. Mai 2006
Mein Leben begann im Zeichen der Revolution.
sonicjane, 19:31h

Schon als ich geboren wurde, wusste ich, was es bedeutete ohne Luft im Becken zu verharren und beschloss damals die Herztöne zu verlangsamen um eine rasche Änderung des Zustandes herbeizuführen. Die Befreiung aus der Umklammerung gelang in Folge eines Kaiserschnittes, was mich im Nachhinein bereits mit einem ersten Schuldgefühl gegenüber meiner Mutter ausstattete. Sie trug die große Narbe, die schlecht verheilte und im Bikini nicht zu verbergen war, wie eine Unbewusste Mahnung an Ihrem Bauch. Oder wie eine Auszeichnung. Die zweite Schuld betraf den verkürzten Muskel meiner mit mir 9 Monate im Mutterleib verweilenden Zwillingsschwester. Angeblich hatte ich mich zu breit gemacht. Ich glaube, ehrlich gesagt, nicht daran. Hätte ich es gemerkt, hätte ich ihr sicherlich Platz gemacht. Um mein Gewissen zu beruhigen ging ich davon aus, dass sie sich selbst umständlich bettete und dies nicht unbedingt etwas mit meiner Existenz zu tun hatte, einer Meinung, die meine Schwester nicht mit mir teilte, da Sie mir sogar Jahre später noch vorwarf, dass ich daran schuld sei, dass sie „schief“ auf die Welt gekommen sei...
Nur das die Energie implodierte und mir immer wieder aufs Neue fast das Leben kostete, auf irgendeine Art und Weise und immer ein anderes von den vielen. Ich stehe hier inmitten einer Biografie, von der ich sicher weiß, dass sie meine ist, von der ich aber nicht weiß, ob die Protagonistin in dem Schauspiel seit dem Erfolg des Umgehens des engen Geburtskanals, tatsächlich eine authentische Rolle spielt. Ich bin umgeben von Frauen. Zur Zeit weniger von Männern, denn Männerfreundschaften reichten im Moment nicht an die von Freundinnen heran, mit denen man sich mit Gesichtsmasken und Hörspiel gemeinsam in die Badewanne setzten konnte. Ich würde diese Frauen als erfolgreich bezeichnen. Die meisten hatten einen Akademischen Abschluss, manche sich diesen durch Umwege hart erkämpft und oder eine künstlerische Ausbildung. Manche waren trotz herausragender Schönheit alleine, manche schon lange in Beziehungen und alle hatten eines gemeinsam: diese Seltsame Zerissenheit und Melancholie in sich, als seien sie ewig auf der Suche nach einer Antwort auf eine Frage, die sich je nach Lebenssituation mit veränderte und so dazu führte, das dieser Geistes- und Gefühlszustand aufrecht erhalten blieb...
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Freitag, 28. April 2006
Es sollte so sein....
sonicjane, 23:10h
...daß es an diesem Abend bereits Dunkel war, als sie den Raum betrat. Unruhig schaute sie sich um und hoffte, etwas bekanntes zu entdecken, irgendetwas, was sie für den ersten Moment beruhigen konnte, denn ungewohnt und neu war diese Situation...Es gab keine andere Möglichkeit, als sich an die Weißgetünchte Wand heranzutasten um dort einen Moment innezuhalten...
HALLO. DAS IST SONIC, MEIN NEUER BLOGSPACE.
ich willkomme euch.
Oft ist es so, daß ich viele Äpfel esse bis mir der Bauch wehtut, auf diesem Wege möchte ich mich bei dem Erfinder dieser göttlichen Gattung der Frucht bedanken, endlich ist es mir gelungen, einen direkten Weg nach dort zu finden. Das Dort ist manchmal das hier oder das dazwischen:
Dazwischen / heb ihn auf den Ton / und den Gedanken / gesät ist er wie eine Frage zu verstehen / nachdem was kommen wird / beginnend in der Gegenwart / als eine Frage zu sehen / wie ein weißer Schleier legt es sich über mich und macht sich breit in meinem Haupt / wie ein weißer Nebel umhüllt es mich / und dämpft die Laute aus dem draußen / Lasse den Moment stehen / vielleicht alleine / oder eine Träne / aber ich weiß, das es besser so ist / versuche es zu nutzen, das zwischen dem hier und dem dort, als eine Frage zu sehen / Lasse den Moment stehen /
soweit dazu. Damals, bevor der Planet in den Teich gefallen ist, war alles anders, besser jedenfalls. Das Thema der Orientierungslosigkeit der heutigen Popkulturjugend/Mittjungend und Spätjugend wie auch Nochspäterjugend war noch nicht so brisant wie heute, Orientierungslos war man damals zwar auch, aber sublimierte auf eine andere Art und Weise. Die Hoffnung, auf das was da noch wartet, war Groß, auch wenn die Großstadt einige Kilometer weiter weg war und der letzte Bus zu früh zurückfuhr...Nicht, daß wir das heute nicht auch noch tun, aber es hat sich was geändert, wir sind nämlich jetzt Größer als damals ...

copyright sonicjane.
HALLO. DAS IST SONIC, MEIN NEUER BLOGSPACE.
ich willkomme euch.
Oft ist es so, daß ich viele Äpfel esse bis mir der Bauch wehtut, auf diesem Wege möchte ich mich bei dem Erfinder dieser göttlichen Gattung der Frucht bedanken, endlich ist es mir gelungen, einen direkten Weg nach dort zu finden. Das Dort ist manchmal das hier oder das dazwischen:
Dazwischen / heb ihn auf den Ton / und den Gedanken / gesät ist er wie eine Frage zu verstehen / nachdem was kommen wird / beginnend in der Gegenwart / als eine Frage zu sehen / wie ein weißer Schleier legt es sich über mich und macht sich breit in meinem Haupt / wie ein weißer Nebel umhüllt es mich / und dämpft die Laute aus dem draußen / Lasse den Moment stehen / vielleicht alleine / oder eine Träne / aber ich weiß, das es besser so ist / versuche es zu nutzen, das zwischen dem hier und dem dort, als eine Frage zu sehen / Lasse den Moment stehen /
soweit dazu. Damals, bevor der Planet in den Teich gefallen ist, war alles anders, besser jedenfalls. Das Thema der Orientierungslosigkeit der heutigen Popkulturjugend/Mittjungend und Spätjugend wie auch Nochspäterjugend war noch nicht so brisant wie heute, Orientierungslos war man damals zwar auch, aber sublimierte auf eine andere Art und Weise. Die Hoffnung, auf das was da noch wartet, war Groß, auch wenn die Großstadt einige Kilometer weiter weg war und der letzte Bus zu früh zurückfuhr...Nicht, daß wir das heute nicht auch noch tun, aber es hat sich was geändert, wir sind nämlich jetzt Größer als damals ...

copyright sonicjane.
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